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Olympische Sommerspiele 1984/Leichtathletik – 100 m (Frauen)

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Olympische Sommerspiele 1984/Leichtathletik – 100 m (Frauen)
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Der 100-Meter-Lauf der Frauen bei den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles wurde am 4. und 5. August 1984 im Los Angeles Memorial Coliseum ausgetragen. 46 Athletinnen nahmen teil.

Schnelle Fakten
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Blick auf des Eingangstor des Los Angeles Memorial Coliseum

Olympiasiegerin wurde die US-Amerikanerin Evelyn Ashford. Sie gewann vor ihrer Landsfrau Alice Brown und der Jamaikanerin Merlene Ottey-Page.

Die Bundesrepublik Deutschland wurde durch Heidi-Elke Gaugel vertreten, die im Halbfinale ausschied.
Läuferinnen aus der Schweiz, Österreich und Liechtenstein nahmen nicht teil. Athletinnen aus der DDR waren wegen des Olympiaboykotts ebenfalls nicht dabei.

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Aktuelle Titelträgerinnen

Olympiasiegerin 1980 Ljudmila Kondratjewa (Sowjetunion 1955 Sowjetunion) 11,06 s Moskau 1980
Weltmeisterin 1983 Marlies Göhr (Deutschland Demokratische Republik 1949 DDR) 10,97 s Helsinki 1983
Europameisterin 1982 11,01 s Athen 1982
Panamerikanische Meisterin 1983 Esmeralda de Jesus Garcia (Brasilien 1968 Brasilien) 11,31 s Caracas 1983
Zentralamerika und Karibik-Meisterin 1983 Luisa Ferrer (Kuba Kuba) 11,52 s Havanna 1983
Südamerika-Meisterin 1983 Esmeralda de Jesus Garcia (Brasilien 1968 Brasilien) 11,6 s Santa Fe 1983
Asienmeisterin 1983 Lydia de Vega (Philippinen 1981 Philippinen) 11,82 s Kuwait 1983
Afrikameisterin 1982 Alice Adala (Kenia Kenia) 11,6 s Kairo 1982
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Rekorde

Bestehende Rekorde

Weltrekord 10,79 s Evelyn Ashford (Vereinigte Staaten USA) Colorado Springs, USA 3. Juli 1983[1]
Olympischer Rekord 11,01 s Annegret Richter (Deutschland BR BR Deutschland) Halbfinale OS Montreal, Kanada 25. Juli 1976

Rekordverbesserung

Die US-amerikanische Olympiasiegerin Evelyn Ashford verbesserte den bestehenden olympischen Rekord im Finale am 5. August bei einem Gegenwind von 1,2 m/s um vier Hundertstelsekunden auf 10,97 s. Sie unterbot damit als erste Sprinterin bei Olympischen Spielen die Marke von elf Sekunden. Ihren eigenen Weltrekord verfehlte sie um achtzehn Hundertstelsekunden.

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Vorrunde

Zusammenfassung
Kontext

Datum: 4. August 1984[2]

Für die Vorrunde wurden die 46 Teilnehmerinnen in sechs Läufe gelost. Das Viertelfinale erreichten die pro Lauf ersten fünf Athletinnen. Darüber hinaus kamen die zwei Zeitschnellsten, die sogenannten Lucky Loser, weiter. Die direkt qualifizierten Athletinnen sind hellblau, die Lucky Loser hellgrün unterlegt.

Erstmals schickte Gabun Sportler zur olympischen Leichtathletik. Gisèle Ongollo in Lauf fünf war die erste Leichtathletin des afrikanischen Landes bei Olympischen Spielen.

Mit sechzehn Jahren war Gillian Forde aus Trinidad und Tobago die jüngste Teilnehmerin. Binta Jambane aus Mosambik war mit 42 Jahren die Seniorin im Starterfeld.

Die schnellste Vorlaufzeit erzielte Evelyn Ashford mit 11,06 s in Lauf drei. Mit 12,55 s war Binta Jambane in Lauf zwei die langsamste Teilnehmerin, die sich für das Viertelfinale qualifizieren konnte. Semra Aksu lief mit 11,86 s die schnellste Zeit der nicht für die zweite Runde qualifizierten Läuferinnen.

Vorlauf 1

Wind: +0,5 m/s, Temperatur: 26 °C

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Vorlauf 2

Wind: −0,2 m/s, Temperatur: 26 °C

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Vorlauf 3

Wind: +1,4 m/s, Temperatur: 26 °C

Weitere Informationen Platz, Name ...

Vorlauf 4

Wind: +1,0 m/s, Temperatur: 26 °C

Weitere Informationen Platz, Name ...

Vorlauf 5

Wind: +0,2 m/s, Temperatur: 26 °C

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Vorlauf 6

Wind: +2,4 m/s, Temperatur: 26 °C

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Viertelfinale

Zusammenfassung
Kontext

Datum: 4. August 1984[2]

In den vier Läufen qualifizierten sich die jeweils ersten vier Athletinnen (hellblau unterlegt) für das Halbfinale.

Die schnellste Viertelfinalzeit liefen Evelyn Ashford in Lauf eins und Merlene Ottey-Page in Lauf zwei. Beide erzielten jeweils 11,21 s. Mit 11,82 s qualifizierte sich Cécile Ngambi und lief damit die langsamste Zeit der Qualifikanten. Els Vader war mit 11,56 s die schnellste Sprinterin, die sich nicht für die nächste Runde qualifizieren konnte.

Lauf 1

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Els Vader – ausgeschieden als Fünfte des ersten Viertelfinals

Wind: −1,4 m/s, Temperatur: 25 °C

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Lauf 2

Wind: −0,3 m/s, Temperatur: 25 °C

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Lauf 3

Wind: −2,3 m/s, Temperatur: 25 °C

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Lauf 4

Wind: −0,5 m/s, Temperatur: 25 °C

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Halbfinale

Zusammenfassung
Kontext

Datum: 5. August 1984[2]

In den beiden Halbfinalläufen qualifizierten sich jeweils die ersten Vier (hellblau unterlegt) für das Finale.

Wieder erzielte Evelyn Ashford die schnellste Zeit, diesmal 11,03 s im ersten Lauf.

Lauf 1

Wind: −1,8 m/s, Temperatur: 27 °C

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Lauf 2

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Juliet Cuthbert – ausgeschieden als Achte des zweiten Halbfinals

Wind: −1,8 m/s, Temperatur: 27 °C

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Finale

Zusammenfassung
Kontext

Datum: 5. August 1984[3]

Wind: −1,2 m/s, Temperatur: 27 °C

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Für das Finale hatten sich drei US-Amerikanerinnen, zwei Jamaikanerinnen, zwei Kanadierinnen und eine Britin qualifiziert. Mit Evelyn Ashford stellten die Vereinigten Staaten die Favoritin. Bedingt durch den Olympiaboykott der DDR konnte Ashfords Erzrivalin Marlies Göhr nicht antreten. So entfiel das Duell zwischen Weltrekordlerin Ashford und Weltmeisterin Göhr. Kandidatinnen für die weiteren Medaillen waren die Jamaikanerin Merlene Ottey-Page sowie die beiden weiteren US-Amerikanerinnen Alice Brown und Jeanette Bolden.

Den schnellsten Start im Finale erwischten Jeanette Bolden und Alice Brown, doch Ashford konnte schnell Boden gutmachen und die Führung übernehmen. Zur Hälfte des Rennens führte Ashford vor Brown. So ging es auch ins Ziel und Evelyn Ashford erzielte trotz Gegenwindes einen neuen Olympiarekord. Dabei unterbot sie als erste Läuferin bei Olympischen Spielen überhaupt die 11-Sekunden-Marke. Hinter Alice Brown verhinderte die Jamaikanerin Merlene Ottey-Page einen totalen Erfolg der Gastgeber, für Jeanette Bolden blieb der vierte Platz vor Ottey-Pages Landsfrau Grace Jackson.[4]

Merlene Ottey-Page gewann die erste jamaikanische Medaille über 100 Meter der Frauen.

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Literatur

Einzelnachweise

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