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Reichstagswahlkreis Regierungsbezirk Gumbinnen 4
Wahlkreis für die Reichstagswahlen im Deutschen Reich Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Der Reichstagswahlkreis Provinz Ostpreußen – Regierungsbezirk Gumbinnen 4 (Wahlkreis 14; Wahlkreis Stallupönen-Goldap-Darkehmen) war ein Wahlkreis für die Reichstagswahlen im Deutschen Reich und im Norddeutschen Bund von 1867 bis 1918.

Wahlkreiszuschnitt
Der Wahlkreis umfasste den Landkreis Stallupönen, die Landgemeinde Grünheide aus dem Landkreis Gumbinnen, den Landkreis Goldap, den Landkreis Darkehmen ohne den Krug Skallischen der Gemeinde Skallischen und den Gutsbezirk Broszaitschen sowie die Landgemeinden Altgurren, Neugurrem und den Gutsbezirk Gurren aus dem Landkreis Angerburg.
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Abgeordnete
Zusammenfassung
Kontext
1867 (Februar)
Es fand nur ein Wahlgang statt.
1867 (August)
Es fand nur ein Wahlgang statt.
1871
Es fand nur ein Wahlgang statt.
1874
Es fand nur ein Wahlgang statt.
1877
Es fand nur ein Wahlgang statt.
Am 26. April 1878 legte Gustav von Goßler sein Mandat wegen seiner Ernennung zum Oberverwaltungsgerichtsrat nieder. Zu einer Ersatzwahl kam es nicht.
1878
Es fand nur ein Wahlgang statt.
Ersatzwahl 1879
Nach der Ernennung von Goßler zum Unterstaatssekretär im Herbst 1879 kam es am 12. Dezember 1879 aufgrund dessen Temporären Inkompatibilität zu einer Ersatzwahl. Es fand nur ein Wahlgang statt.
Am 17. Januar 1881 legte Gustav von Goßler sein Mandat wegen seiner Ernennung zum Kultusminister nieder. Zu einer Ersatzwahl kam es nicht.
1881
Es fand nur ein Wahlgang statt.
1884
Es fand nur ein Wahlgang statt. Die Zahl der Wahlberechtigten betrug 21.103, die Zahl der abgegebenen Stimmen betrug 14.195, von denen 16 ungültig waren. Die Wahlbeteiligung betrug 61,9 %.
1887
Es fand nur ein Wahlgang statt. Die Zahl der Wahlberechtigten betrug 23.822, die Zahl der abgegebenen Stimmen betrug 16.740, von denen 25 ungültig waren. Die Wahlbeteiligung betrug 70,4 %.
1890
Es sind keine Wahlkreisabsprachen der Parteien überliefert. Es fand ein Wahlgang statt. Die Zahl der Wahlberechtigten betrug 23.615 und die Zahl der abgegebenen Stimmen 15.661, von denen 13 ungültig waren. Die Wahlbeteiligung betrug 66,3 %.
1893
Es sind keine Wahlkreisabsprachen der Parteien überliefert. Es fand ein Wahlgang statt. Die Zahl der Wahlberechtigten betrug 23.769 und die Zahl der abgegebenen Stimmen 14.393, von denen 36 ungültig waren. Die Wahlbeteiligung betrug 60,6 %.
1898
Es sind keine Wahlkreisabsprachen der Parteien überliefert. Es fand ein Wahlgang statt. Die Zahl der Wahlberechtigten betrug 23.642 und die Zahl der abgegebenen Stimmen 13.104, von denen 37 ungültig waren. Die Wahlbeteiligung betrug 55,4 %.
1903
BdL und Konservative benannten einen gemeinsamen Kandidaten. Es fand ein Wahlgang statt. Die Zahl der Wahlberechtigten betrug 23.933 und die Zahl der abgegebenen Stimmen 14.992, von denen 51 ungültig waren. Die Wahlbeteiligung betrug 62,6 %.
Ersatzwahl 1903
Nach dem Tod Sperbers fand am 1. Dezember 1903 eine Ersatzwahl statt. Die SPD konnte aufgrund der Kürze der Zeit keinen Kandidaten aufstellen und rief zur Enthaltung auf. Es fand ein Wahlgang statt. Die Zahl der Wahlberechtigten betrug 23.933 und die Zahl der abgegebenen Stimmen 9822, von denen 28 ungültig waren. Die Wahlbeteiligung betrug 41,0 %.
1907
BdL und Konservative benannten einen gemeinsamen Kandidaten. Gemäß Abkommen auf Provinzebene sollte die NLP den Kandidaten der FVP unterstützen. Ob dies – aufgrund der geringen Bedeutung der NLP im Wahlkreis – erfolgte, ist nicht überliefert. Es fand ein Wahlgang statt. Die Zahl der Wahlberechtigten betrug 24.033 und die Zahl der abgegebenen Stimmen 18.406, von denen 32 ungültig waren. Die Wahlbeteiligung betrug 76,6 %.
1912
BdL und Konservative benannten einen gemeinsamen Kandidaten. Der Kandidat der NLP wurde vom Bauernbund unterstützt. Es fand ein Wahlgang statt. Die Zahl der Wahlberechtigten betrug 25.153 und die Zahl der abgegebenen Stimmen 20.974, von denen 57 ungültig waren. Die Wahlbeteiligung betrug 83,4 %.
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Literatur
- Carl-Wilhelm Reibel: Handbuch der Reichstagswahlen 1890–1918, 1. Halbband, 2007, ISBN 978-3-7700-5284-4, S. 46–48.
- Fritz Specht: Die Reichstags-Wahlen von 1867 bis 1903 : eine Statistik der Reichstagswahlen nebst den Programmen der Parteien und einem Verzeichnisse der gewählten Abgeordneten, 2. Auflage 1904, S. 9–10.
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