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Rundfunkjahr 2014

Chronik der Hörfunk- und Fernsehgeschichte Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Rundfunkjahr 2014
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2014: Conchita Wurst gewinnt für Österreich den Eurovision Song Contest in Kopenhagen.

Allgemein

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Hörfunk

  • 9. Januar – Die staatliche russische Rundfunkgesellschaft WGTRK schaltet sämtliche verbliebenen Langwellenfrequenzen in Russland mit Ausnahme der für Tschetschenien ausgestrahlten Programme vom Standort Tbilisskaja ab. Zuletzt wurde nur noch das Programm Radio Rossii flächendeckend in ganz Russland über zahlreiche Langwellenfrequenzen ausgestrahlt, die weiteren Langwellenfrequenzen der anderen beiden staatlichen Programme Radio Majak sowie des Jugendsenders YuFM waren bereits zuvor abgeschaltet worden.[4]
  • 14. Januar – Mit der Produktion Schnee von Bernd Bechtloff startet auf Ö1 die Hörspielreihe Homemade. Dabei sollen Arbeiten unabhängiger Autoren vorgestellt werden.[5]
  • 2. Februar – Auf Bayern 2 ist die erste Ausgabe der von Mehmet Scholl moderierten Musiksendung Mehmets Schollplatten zu hören.
  • 25. März – Die Radiojournalistin Renata Schmidtkunz wird mit dem Axel-Corti-Preis ausgezeichnet.
  • 8. April – Nach dem Ende des Kalten Krieges war der Auslandsrundfunk zunehmend von der Kurzwelle als Verbreitungsweg auf Satellit und Wiederausstrahlung (Rebroadcasting) im Zielland übergegangen. Durch die Krise in der Ukraine kommt es insoweit zu einem Rückschlag, als die Ausstrahlung der Voice of America über die Frequenzen der Stimme Russlands am 8. April 2014 beendet wurde. Das Programm von Radio Liberty wird dagegen weiterhin über Radio Swoboda in Russland ausgestrahlt.[6]
  • 30. April – Die Arbeitsverträge der Moskauer Mitarbeiter der Stimme Russlands sind zum 30. April 2014 gekündigt worden. Seit dem 1. April 2014 wurde die Nutzung der Mittelwelle- und Kurzwellensender eingestellt. Livesendungen sind seitdem nur noch über das Webradio, über Satellit sowie über die Kooperation mit Radio Impala auf DAB+ zu hören. Der Auslandsdienst war zur Jahreswende 2013/2014 zusammen mit der Nachrichtenagentur RIA Novosti in das staatliche Medienunternehmen Rossija Sewodnja überführt worden. Als Gründe für die Restrukturierung wurde neben Geldersparnis die Neuausrichtung der Selbstdarstellung Russlands angesichts zunehmender Spannungen mit dem Westen genannt.[7]
  • 11. Mai – In Leipzig wird der Schriftsteller Paul Kohl mit dem Axel-Eggebrecht-Preis für sein Lebenswerk im Bereich Radio-Feature ausgezeichnet.
  • 14. Mai – Die auf Ö1 ausgestrahlte Reportagenreihe Journal Panorama feiert ihren 30. Geburtstag.[8]
  • 30. Mai – Der Seewetterbericht (shipping forecast), mit dem das Tagesprogramm von BBC Radio 4 am Morgen um 5.20 Uhr beginnt, konnte zum ersten Mal seit 1924 nicht ausgestrahlt werden. Stattdessen wurde das Programm des BBC World Service gesendet. Der Wetterbericht konnte erst um 6.40 Uhr nachgeholt werden, was in Großbritannien für einiges Aufsehen sorgte.[9]
  • 20. Juni – Deutschlandradio Kultur stellt seine Hörer-Mitmachsendung 2254 – Nachtgespräche am Telefon ein, die seit 1991 im Programm war.
  • 20. Juni – Auf den Frequenzen des ORF-Jugendsenders FM4 ist die letzte reguläre Ausgabe der Satiresendung Salon Helga zu hören. Die Sendung, die zunächst auf Ö3 ausgestrahlt wurde, war seit 1989 im Programm und wurde mit der Gründung des Senders von FM4 1995 übernommen.[10]
  • 19. Juli – Auf Ö1 wird die in zusammen mit dem Bayerischen Rundfunk produzierte 12-teilige Hörspielfassung von Elias Canettis Roman Die Blendung erstmals ausgestrahlt.[11]
  • 28. Juli – Im Raum Wien startet der Kinderradiosender Mein Kinderradio.
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Fernsehen

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Gestorben

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Siehe auch

Einzelnachweise

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