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World Cup 2017 (Tischtennis)

Tischtennisturnier Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

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Der Tischtennis-World Cup 2017 fand für die Männer in seiner 38. Austragung vom 20. bis 22. Oktober im belgischen Lüttich und für die Frauen in seiner 21. Austragung vom 27. bis 29. Oktober im kanadischen Markham statt. Gold ging an den Deutschen Dimitrij Ovtcharov und die Chinesin Zhu Yuling.

2016World Cup2018
MännerFrauen
Datum 20.–22.10.27.10.–29.10.
Ort Belgien LüttichKanada Markham
Auflage 3821
Sieger Dimitrij Ovtcharov Deutschland
Timo Boll Deutschland
Ma Long China Volksrepublik
Zhu Yuling China Volksrepublik
Liu Shiwen China Volksrepublik
Cheng I-Ching Chinesisch TaipehChinesisch Taipeh
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Modus

An jedem Wettbewerb nahmen 20 Sportler teil. Die acht in der Weltrangliste bestplatzierten Teilnehmer waren automatisch für die im K.-o.-System ausgetragene Hauptrunde qualifiziert, die übrigen zwölf Teilnehmer wurden auf vier Gruppen mit jeweils drei Sportlern aufgeteilt, von denen sich jeweils zwei für die Hauptrunde qualifizierten. Die Halbfinal-Verlierer trugen ein Spiel um Platz 3 aus. Jedes Spiel wurde im Best-of-Seven-Modus ausgespielt und bestand somit aus vier bis sieben Sätzen.

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Qualifikation

Zusammenfassung
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Der amtierende Weltmeister war automatisch qualifiziert. Die Qualifikation erfolgte ansonsten über den Asian Cup, den Europe Top 16 Cup, den African Cup, den Oceania Cup und den Panam Cup. Die drei erstplatzierten Spieler des Asian und Europe Cups sowie die Erstplatzierten der anderen Turniere waren automatisch qualifiziert, beim Panam Cup außerdem der bestplatzierte Spieler des Kontinents (Nord- bzw. Lateinamerika), von dem der Sieger nicht stammte (bei einem lateinamerikanischen Sieger also der beste nordamerikanische und umgekehrt). Die Teilnehmer auf den übrigen Plätzen wurden bestimmt, indem die in den jeweiligen Kontinental-Cups bestplatzierten noch nicht qualifizierten Spieler miteinander verglichen wurden, wobei der Spieler mit der besten August-Weltranglistenposition den nächsten Platz einnahm. Auf diese Weise wurden sieben weitere Startplätze vergeben, die Gastgeberverbände erhielten, da sich noch keiner ihrer Spieler qualifiziert hatte, einen weiteren Platz, zusätzlich vergab die ITTF eine Wildcard.

Pro Verband konnten maximal zwei Spieler und zwei Spielerinnen teilnehmen, weshalb die chinesischen Zweitplatzierten des Asian Cups, Fan Zhendong und Liu Shiwen, sich nicht qualifizierten. Ihren Platz erhielten die Viertplatzierten. Ding Ning und Petrissa Solja sagten allerdings ab, wegen des späten Zeitpunkts wurden die Ersatzspielerinnen aber nicht mehr durch die Qualifikationskriterien bestimmt, sondern durch die ITTF, die sich für Matilda Ekholm und Liu Shiwen entschied, die so doch noch einen Startplatz erhielt.

Weitere Informationen Qualifikation durch, Spieler ...

Übrige Plätze Männer

Weitere Informationen Runde, Afrika ...

Übrige Plätze Frauen

Weitere Informationen Runde, Afrika ...
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Teilnehmer

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Die erste Spalte gibt die Abschlussplatzierung an, die Spalten „WRL-Pos.“ die für die Setzung relevante Weltranglistenposition (gelb markiert die direkt für die Hauptrunde gesetzten 8 Spieler und 8 Spielerinnen).

Weitere Informationen Pos., Männer ...

Männer

Zusammenfassung
Kontext

Gruppenphase

Gruppe A

Weitere Informationen Ergebnis ...
Weitere Informationen Platz, Spieler ...

Gruppe B

Weitere Informationen Ergebnis ...
Weitere Informationen Platz, Spieler ...

Gruppe C

Weitere Informationen Ergebnis ...
Weitere Informationen Platz, Spieler ...

Gruppe D

Weitere Informationen Ergebnis ...
Weitere Informationen Platz, Spieler ...

1 Chen Chien-An konnte krankheitsbedingt nicht antreten.[1]

Hauptrunde

Achtelfinale Viertelfinale Halbfinale Finale
China Volksrepublik Ma Long 4
Agypten Omar Assar 1
China Volksrepublik Ma Long 4
JapanJapan Kōki Niwa 1
Korea Sud Lee Sang-su 2
JapanJapan Kōki Niwa 4
China Volksrepublik Ma Long 3
Deutschland Timo Boll 4
China Volksrepublik Lin Gaoyuan 4
Portugal Marcos Freitas 1
China Volksrepublik Lin Gaoyuan 3
Deutschland Timo Boll 4
Brasilien Gustavo Tsuboi 0
Deutschland Timo Boll 4
Deutschland Timo Boll 2
Deutschland Dimitrij Ovtcharov 4
JapanJapan Jun Mizutani 4
Nigeria Quadri Aruna 0
JapanJapan Jun Mizutani 3
FrankreichFrankreich Simon Gauzy 4
Korea Sud Jeong Sang-eun 1
FrankreichFrankreich Simon Gauzy 4
FrankreichFrankreich Simon Gauzy 3
Deutschland Dimitrij Ovtcharov 4
Chinesisch TaipehChinesisch Taipeh Chuang Chih-Yuan 2
RusslandRussland Alexander Schibajew 4
RusslandRussland Alexander Schibajew 3
Spiel um Platz 3
Deutschland Dimitrij Ovtcharov 4
UkraineUkraine Kou Lei 1 China Volksrepublik Ma Long 4
Deutschland Dimitrij Ovtcharov 4 FrankreichFrankreich Simon Gauzy 2
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Frauen

Gruppenphase

Gruppe A

Weitere Informationen Ergebnis ...
Weitere Informationen Platz, Spieler ...

Gruppe B

Weitere Informationen Ergebnis ...
Weitere Informationen Platz, Spieler ...

Gruppe C

Weitere Informationen Ergebnis ...
Weitere Informationen Platz, Spieler ...

Gruppe D

Weitere Informationen Ergebnis ...
Weitere Informationen Platz, Spieler ...

Hauptrunde

Achtelfinale Viertelfinale Halbfinale Finale
China Volksrepublik Zhu Yuling 4
Kanada Zhang Mo 1
China Volksrepublik Zhu Yuling 4
NiederlandeNiederlande Li Jie 1
OsterreichÖsterreich Liu Jia 3
NiederlandeNiederlande Li Jie 4
China Volksrepublik Zhu Yuling 4
Chinesisch TaipehChinesisch Taipeh Cheng I-Ching 0
Chinesisch TaipehChinesisch Taipeh Cheng I-Ching 4
Ungarn Georgina Póta 3
Chinesisch TaipehChinesisch Taipeh Cheng I-Ching 4
HongkongHongkong Lee Ho Ching 2
HongkongHongkong Lee Ho Ching 4
JapanJapan Kasumi Ishikawa 3
China Volksrepublik Zhu Yuling 4
China Volksrepublik Liu Shiwen 3
JapanJapan Miu Hirano 4
SchwedenSchweden Matilda Ekholm 1
JapanJapan Miu Hirano 4
Chinesisch TaipehChinesisch Taipeh Chen Szu-yu 0
Chinesisch TaipehChinesisch Taipeh Chen Szu-yu 4
HongkongHongkong Doo Hoi Kem 3
JapanJapan Miu Hirano 0
China Volksrepublik Liu Shiwen 4
Rumänien Elizabeta Samara 4
Korea Sud Suh Hyowon 1
Rumänien Elizabeta Samara 0
Spiel um Platz 3
China Volksrepublik Liu Shiwen 4
Agypten Dina Meshref 0 Chinesisch TaipehChinesisch Taipeh Cheng I-Ching 4
China Volksrepublik Liu Shiwen 4 JapanJapan Miu Hirano 2
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Sonstiges

Mit Quadri Aruna und Omar Assar konnten sich erstmals zwei afrikanische Spieler für den World Cup qualifizieren. 1989 hatten zwei afrikanische Spieler teilgenommen, da ein Spieler des kenianischen Gastgebers eine Wildcard erhalten hatte.

Zum ersten Mal seit 1999 fand bei den Männern ein Finale ohne chinesische (und asiatische) Beteiligung statt, zum ersten Mal überhaupt standen zwei Deutsche im Finale.

Durch ihre 12. World-Cup-Teilnahme zog Liu Jia mit der Rekordhalterin Tie Yana gleich.

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Einzelnachweise

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