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Nicaragua

Staat in Zentralamerika / aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Nicaragua (spanische Aussprache [nikɑˈɾɑɣwɑ]; deutsch seltener auch Nikaragua, offiziell Republik Nicaragua, spanisch República de Nicaragua) ist ein Staat in Zentralamerika. Er grenzt im Norden an Honduras und im Süden an Costa Rica sowie im Westen an den Pazifik und im Osten an die Karibik.

Quick facts: ...
Republik Nicaragua
República de Nicaragua
Flagge Wappen
Wahlspruch: En Dios confiamos
(Spanisch für „Wir vertrauen auf Gott“)
Vereinigtes Königreich (Südgeorgien und die Südlichen Sandwichinseln)Vereinigtes Königreich (Falklandinseln)Frankreich (Französisch-Guayana)Niederlande (ABC-Inseln)Inseln über dem Winde (multinational)Puerto Rico (zu Vereinigte Staaten)Vereinigtes Königreich (Kaimaninseln)Vereinigtes Königreich (Turks- and Caicosinseln)Vereinigtes Königreich (Bermuda)Frankreich (St.-Pierre und Miquelon)Dänemark (Grönland)Spanien (Kanarische Inseln)
Amtssprache Spanisch
Hauptstadt Managua
Staats- und Regierungsform präsidentielle Republik
Staatsoberhaupt, zugleich Regierungschef Präsident Daniel Ortega (de jure)

Vizepräsidentin Rosario Murillo (de facto)

Fläche 120.254 km²
Einwohnerzahl 6,6 Millionen (119.) (2020; Schätzung)[1]
Bevölkerungsdichte 55 Einwohner pro km²
Bevölkerungs­entwicklung + 1,2 % (Schätzung für das Jahr 2020)[2]
Bruttoinlandsprodukt
  • Total (nominal)
  • Total (KKP)
  • BIP/Einw. (nom.)
  • BIP/Einw. (KKP)
2021[3]
  • 14 Milliarden USD (132.)
  • 42 Milliarden USD (120.)
  • 2.141 USD (149.)
  • 6.490 USD (133.)
Index der menschlichen Entwicklung 0,667 (126.) (2021) [4]
Währung Córdoba Oro (NIO)
Unabhängigkeit 15. September 1821
(von Spanien)
30. April 1838 anerkannt
National­hymne Salve a ti, Nicaragua
Nationalfeiertag 15. September
Zeitzone UTC−6
Kfz-Kennzeichen NIC
ISO 3166 NI, NIC, 558
Internet-TLD .ni
Telefonvorwahl +505
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Der Landesname leitet sich aus dem Nahuatl ab (nican ‚hier‘, aráhuac ‚Menschen‘). Andere Autoren führen den Landesnamen auf die Begegnung des spanischen Konquistadors Gil González Dávila mit dem Kaziken Nicarao zurück, die am 15. Oktober 1523 bei San Jorge/Rivas stattfand.

Staatspräsident José Daniel Ortega Saavedra kam bei einer umstrittenen Wahl 2006 an die Macht und hält seitdem mit diktatorischen Mitteln an ihr fest.[5] Aufgrund seines schlechten Gesundheitszustands übernimmt seine Frau und Vizepräsidentin Rosario Murillo viele Regierungsgeschäfte; Beobachter gehen davon aus, dass sie das Land weitgehend führt. Aufgrund der zahlreichen Menschenrechtsverletzungen sanktionieren die EU und die USA Mitglieder der nicaraguanischen Regierung um Ortega.[6]