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Demokratische Republik Kongo

Staat in Zentralafrika, Hauptstadt Kinshasa / aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

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Die Demokratische Republik Kongo (deutsch [ˈkʰɔŋgo], französisch [kɔ̃ˈgo], abgekürzt DR Kongo), von 1971 bis 1997 Zaire (frz. Zaïre), auch bekannt als Kongo-Kinshasa, Congo-Léopoldville (in Unterscheidung zu Congo-Brazzaville) oder einfach Kongo, ist eine Republik in Zentralafrika. Sie grenzt (von Norden im Uhrzeigersinn) an die Zentralafrikanische Republik, den Südsudan, Uganda, Ruanda, Burundi, Tansania, Sambia, Angola, den Atlantik und die Republik Kongo. Die DR Kongo ist an Fläche der (hinter Algerien) zweitgrößte und an Bevölkerung der viertgrößte Staat Afrikas. Aufgrund von Separatistenbewegungen und weiteren andauernden politisch-gesellschaftlichen Verwerfungen ist der Kongo heute als zusammengehöriges, souveränes Staatsgebilde allerdings nicht mehr existent.

Quick facts: ...
Demokratische Republik Kongo
République Démocratique du Congo (französisch)
Republiki ya Kongó Demokratiki (Lingala)
Ditunga dia Kongu wa Mungalaata (Tschiluba)
Republika ya Kongo ya Dimokalasi (Kikongo ya leta)
Jamhuri ya Kidemokrasia ya Kongo (Swahili)
Flag_of_the_Democratic_Republic_of_the_Congo.svg
Coat_of_arms_of_the_Democratic_Republic_of_the_Congo_%28grey_spear%29.svg
Flagge Wappen
Wahlspruch: « Paix, Justice, Travail »
französisch für „Friede, Gerechtigkeit, Arbeit“
Democratic_Republic_of_the_Congo_on_the_globe_%28Africa_centered%29.svgPortugal (Madeira)Spanien (Kanarische Inseln))Frankreich (Réunion)Frankreich (Mayotte)Frankreich (Îles Éparses)Vereinigtes Königreich (Südgeorgien und die Südlichen Sandwichinseln)Frankreich (Französisch-Guayana)Königreich Dänemark (Grönland)NiederlandeDänemark
Amtssprache Französisch
daneben Kikongo ya leta, Lingala, Swahili und Tschiluba als Nationalsprachen
Hauptstadt Kinshasa
Staats- und Regierungsform semipräsidentielle Republik
Staatsoberhaupt Präsident
Félix Tshisekedi
Regierungschef Premierminister
Jean-Michel Sama Lukonde
Parlament(e) Nationalversammlung und Senat
Fläche 2.344.858[1] km²
Einwohnerzahl 98,4 Mio. (Juli 2023)[2]
Bevölkerungsdichte 43 Einwohner pro km²
Bevölkerungs­entwicklung   +3,2 %[3] pro Jahr
Bruttoinlandsprodukt
  • Total (nominal)
  • Total (KKP)
  • BIP/Einw. (nom.)
  • BIP/Einw. (KKP)
2022[4]
  • 66 Milliarden USD (87.)
  • 136 Milliarden USD (86.)
  • 680 USD (187.)
  • 1.409 USD (191.)
Index der menschlichen Entwicklung 0,479 (179.) (2021) [5]
Währung Kongo-Franc (CDF)
Unabhängigkeit 30. Juni 1960[1] (von Belgien)
National­hymne Debout Congolais
Nationalfeiertag 30. Juni (Unabhängigkeitstag)[1]
Zeitzone UTC+1
UTC+2
Kfz-Kennzeichen CGO[6]
ISO 3166 CD, COD, 180[7]
Internet-TLD .cd[1]
Telefonvorwahl +243[1]
Close
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Das Land wird vom Äquator durchzogen; es herrscht ein tropisches Klima. Große Teile des Staatsgebietes sind von tropischem Regenwald bedeckt. Die fast 100 Millionen Einwohner lassen sich in mehr als 200 Ethnien einteilen. Es gibt eine große Sprachenvielfalt, die Verkehrssprache ist Französisch. Etwa die Hälfte der Einwohner bekennt sich zur katholischen Kirche, die andere Hälfte verteilt sich auf Kimbanguisten, andere christliche Kirchen, traditionelle Religionen und den Islam. Die Hauptstadt und Wirtschaftszentrum Kinshasa gilt mit über 16 Millionen Einwohnern, noch vor Lagos, als größte Stadt Afrikas. Städte mit mehr als einer Million Einwohnern sind zudem Lubumbashi, Mbuji-Mayi, Kananga, Kisangani, Bukavu und Tshikapa.

Das Gebiet des heutigen Staates kam 1885 unter belgische Kolonialherrschaft. Der belgische König Leopold II. etablierte ein Kolonialregime, das als eines der grausamsten gilt. Nach der Unabhängigkeit 1960 wurde das Land nach mehrjährigen innenpolitischen Konflikten 32 Jahre lang von Mobutu Sese Seko diktatorisch regiert. 1997 wurde Mobutu vom Rebellenchef Laurent-Désiré Kabila gestürzt. Auf den Machtwechsel folgte ein weiterer Bürgerkrieg, der aufgrund der Verwicklung zahlreicher afrikanischer Staaten als Afrikanischer Weltkrieg bekannt wurde. 2002 wurde ein Friedensabkommen unterzeichnet. Im Osten des Landes finden aber bis heute Kämpfe statt. Erstmals seit 1965 fanden 2006 freie Wahlen statt. Dennoch wird das Land bis heute autoritär regiert und es kommt weiterhin regelmäßig zu schwerwiegenden Verletzungen der Menschenrechte.

Trotz oder gerade wegen seines Rohstoffreichtums zählt der Staat, bedingt durch jahrzehntelange Ausbeutung, Korruption, jahrelange Kriege und ständige Bevölkerungszunahme, heute zu den ärmsten Ländern der Welt.

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