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DDR-Fußball-Liga 1980/81
Spielsaison Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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In der Saison 1980/81 gelang der BSG Energie Cottbus zum dritten Mal der Sprung in die DDR-Oberliga. Als zweite Mannschaft stieg mit der BSG Chemie Buna Schkopau ein absoluter Neuling in das Oberhaus auf.
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Modus
Gespielt wurde in 5 Staffeln zu je 12 Mannschaften (regionale Gesichtspunkte). In einer Doppelrunde mit Hin- und Rückspiel wurden die Staffelsieger und je 3 Absteiger pro Staffel ermittelt. Die Staffelsieger ermittelten ebenfalls mit Hin- und Rückspiel in einer Aufstiegsrunde die 2 Oberligaaufsteiger.
Staffel A
Zusammenfassung
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Saisonverlauf
Der BSG Schiffahrt/Hafen Rostock gelang noch mit einer Serie von elf Siegen in Folge, den schon auf sieben Punkte enteilten ASG Vorwärts Stralsund einzuholen und sich den Staffelsieg zu sichern. Das Mittelfeld bestand aus der SG Dynamo Schwerin, BSG Post Neubrandenburg und ASG Vorwärts Neubrandenburg. Den beiden Neubrandenburger Mannschaften ging zwar am Ende etwas die Luft aus, ohne jedoch ernsthaft in Abstiegsgefahr zu geraten. Alle anderen befanden sich im Abstiegskampf, dem die TSG Wismar und die ISG Schwerin-Süd mit jeweils einer kleinen Serie am Ende der Saison als erste entkamen. Die BSG Lokomotive Anklam rettete sich durch einen Sieg im Nachholspiel gegen die BSG CM Veritas Wittenberge. Der TSG Bau Rostock verhalf das bessere Torverhältnis gegenüber der BSG Motor Wolgast und den Wittenbergern. Nach den beiden Neulingen aus Wolgast und Wittenberge führte auch der Weg der BSG KKW Greifswald in die Bezirksliga.
Abschlusstabelle
Standorte der Mannschaften der Staffel A |
(N) | Aufsteiger aus der Bezirksliga 1979/80 |
Kreuztabelle
Die Kreuztabelle stellt die Ergebnisse aller Spiele dieser Saison dar. Die Heimmannschaft ist in der linken Spalte aufgelistet und die Gastmannschaft in der obersten Reihe.
Torschützenliste
Zuschauer
In 132 Spielen kamen 154.450 Zuschauer ( 1.170 pro Spiel) in die Stadien.
- Größte Zuschauerkulisse
- 6.300 ASG Vorwärts Neubrandenburg – BSG Post Neubrandenburg (2. Sp.)
- Niedrigste Zuschauerkulisse
- 50 BSG Schiffahrt/Hafen Rostock – ISG Schwerin-Süd (5. Sp.)
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Staffel B
Zusammenfassung
Kontext
Saisonverlauf
Der Oberligaabsteiger 1. FC Union Berlin gewann souverän den Titel in der Staffel B. Die BSG KWO Berlin, SG Dynamo Fürstenwalde, BSG Chemie PCK Schwedt und die BSG Stahl Brandenburg waren die ersten Verfolger der Eisernen, aber auf Dauer fehlte es ihnen an Stehvermögen, um ernsthaft im Kampf um den Staffelsieg eingreifen zu können. Mit der BSG Stahl Eisenhüttenstadt, Neuling BSG Bergmann-Borsig Berlin und der BSG Stahl Hennigsdorf folgten Mannschaften, die sich immer im sicheren Fahrwasser bewegten. Dies erwartete man auch von der BSG Motor Hennigsdorf, die jedoch auf Grund einer miserablen Frühjahrsrunde in starke Abstiegsgefahr geriet. Ganze 3 Punkte aus sechs Spielen holten die Hennigsdorfer und waren vor dem 21. Spieltag nun punktgleich mit der BSG Halbleiterwerk Frankfurt/O. Frankfurt holte im gleichen Zeitraum 8 Punkte und konnte nun im direkten Duell mit einem Sieg die Abstiegsplätze verlassen. Hennigsdorf gewann sein Heimspiel mit 2:0 und zog gerade noch einmal den Kopf aus der Schlinge. Die weiteren Absteiger waren die BSG Motor Eberswalde sowie die BSG Motor Süd Brandenburg. Beide fanden sich schon früh auf den Abstiegsplätzen wieder und vor allem Brandenburg erwies sich als nicht ligatauglich.
Abschlusstabelle
Standorte der Mannschaften der Staffel B |
(N) | Aufsteiger aus der Bezirksliga 1979/80 |
(A) | Absteiger aus der DDR-Oberliga 1979/80 |
Kreuztabelle
Die Kreuztabelle stellt die Ergebnisse aller Spiele dieser Saison dar. Die Heimmannschaft ist in der linken Spalte aufgelistet und die Gastmannschaft in der obersten Reihe.
Torschützenliste
Zuschauer
In 132 Spielen kamen 205.050 Zuschauer ( 1.553 pro Spiel) in die Stadien.
- Größte Zuschauerkulisse
- 10.000 1. FC Union Berlin – SG Dynamo Fürstenwalde (1. Sp.)
- Niedrigste Zuschauerkulisse
- 100 BSG Halbleiterwerk Frankfurt/O. – BSG Motor Süd Brandenburg (6. Sp.)
- 100 BSG Halbleiterwerk Frankfurt/O. – SG Dynamo Fürstenwalde (13. Sp.)
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Staffel C
Zusammenfassung
Kontext
Saisonverlauf
Der Kampf um den Staffelsieg war eine spannende Angelegenheit. Zur Winterpause trennte den Ersten (Schkopau) vom Sechsten (Thale) gerade einmal 3 Punkte. Die Mannschaft der BSG Chemie Buna Schkopau verteidigte ihren Platz an der Tabellenspitze bis zum Ende, was sie vor allem ihrer guten Auswärtsbilanz (15:7 Pkt.) zu verdanken hatte. Oberligaabsteiger BSG Chemie Leipzig, als Favorit gestartet, sah sich mit neuer Formation zu vielen Schwankungen ausgesetzt. Besonders ihre Heimschwäche (14:8 Pkt.) wurde ihnen im Kampf um den Staffelsieg zum Verhängnis. Am Ende blieb ihnen nur der 3. Platz hinter der wiederum starken Elf der BSG Stahl Blankenburg.
Mit der BSG Chemie Wolfen, den Neulingen BSG MK Sangerhausen und BSG Chemie Schönebeck verloren schon schnell drei Mannschaften den Anschluss an die rettenden Plätze zum Klassenerhalt.
Abschlusstabelle
Standorte der Mannschaften der Staffel C |
(N) | Aufsteiger aus der Bezirksliga 1979/80 |
(A) | Absteiger aus der DDR-Oberliga 1979/80 |
Kreuztabelle
Die Kreuztabelle stellt die Ergebnisse aller Spiele dieser Saison dar. Die Heimmannschaft ist in der linken Spalte aufgelistet und die Gastmannschaft in der obersten Reihe.
Torschützenliste
Zuschauer
In 132 Spielen kamen 237.300 Zuschauer ( 1.797 pro Spiel) in die Stadien.
- Größte Zuschauerkulisse
- 7.200 BSG Chemie Leipzig – BSG Chemie Wolfen (2. Sp.)
- Niedrigste Zuschauerkulisse
- 100 BSG Stahl Nordwest Leipzig – SG Dynamo Eisleben (13. Sp.)
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Staffel D
Zusammenfassung
Kontext
Saisonverlauf
Die BSG Energie Cottbus wurde ihrer Favoritenrolle gerecht und gewann souverän den Staffelsieg. Bis auf den 1. Spieltag thronte man immer an der Tabellenspitze und ließ nur bei der BSG Motor Werdau beide Punkte liegen. Das Mittelfeld bestand aus der TSG Gröditz, der BSG Motor Werdau und der BSG Aktivist Schwarze Pumpe. Die anderen Mannschaften kämpften mehr oder weniger bis zum letzten Spieltag um den Klassenerhalt. Mit nur 4 Punkten nach der Winterpause konnte der Neuling TSG Lübbenau als erster das Ticket für die Bezirksliga buchen. Den gleichen Weg mussten am Ende auch die BSG Aktivist Espenhain und die ASG Vorwärts Plauen gehen. Am letzten Spieltag musste für die BSG Motor „F.-H.“ Karl-Marx-Stadt ein Sieg gegen die ASG Vorwärts Kamenz her, um sicher die Klasse zu halten. Plauen dagegen hatte noch die Chance im direkten Duell bei der FSV Lokomotive Dresden, diese hinter zu lassen. Dafür war aber ein Sieg mit vier Toren Unterschied nötig. Karl-Marx-Stadt gewann 3:1 und konnte genauso den Klassenerhalt feiern wie die Dresdener trotz einer 0:2-Niederlage gegen Plauen.
Abschlusstabelle
Standorte der Mannschaften der Staffel D |
(N) | Aufsteiger aus der Bezirksliga 1979/80 |
Kreuztabelle
Die Kreuztabelle stellt die Ergebnisse aller Spiele dieser Saison dar. Die Heimmannschaft ist in der linken Spalte aufgelistet und die Gastmannschaft in der obersten Reihe.
Torschützenliste
Zuschauer
In 132 Spielen kamen 154.740 Zuschauer ( 1.172 pro Spiel) in die Stadien.
- Größte Zuschauerkulisse
- 5.000 BSG Aktivist Schwarze Pumpe – BSG Energie Cottbus (4. Sp.)
- Niedrigste Zuschauerkulisse
- 100 ASG Vorwärts Plauen – BSG Motor „F.-H.“ Karl-Marx-Stadt (12. Sp.)
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Staffel E
Zusammenfassung
Kontext
Saisonverlauf
Diesmal hatte die BSG Motor Suhl das glücklichere Ende im Kampf um den Staffelsieg für sich. Sie verwiesen den Vorjahresmeister die BSG Wismut Gera und die BSG Motor Nordhausen auf die Plätze. Gera und Nordhausen patzten nach der Winterpause zu oft und so konnte Suhl mit einer tollen Serie von 13:3 Punkten (ohne Niederlage) noch an beiden vorbeiziehen. Die BSG Motor Weimar liebäugelte nach drei Zweiten Plätzen endlich einmal mit dem Staffelsieger, jedoch fehlten am Ende jene sechs Punkte die man am grünen Tisch verlor.
Im Kampf gegen den Abstieg befanden sich bis auf die drei ersten der Tabelle alle restlichen Mannschaften. Für den Neuling aus dem Bezirk Suhl der BSG Motor Steinach war die Spielklasse eine Nummer zu groß, wie schon im Vorjahr der BSG WK Schmalkalden. Erst am letzten Spieltag wurden die beiden anderen Absteiger ermittelt. Die BSG Fortschritt Weida rettete sich mit einem Unentschieden gegen die BSG Chemie IW Ilmenau und die BSG Motor Rudisleben-Ichtershausen mit einem Sieg gegen die BSG Landbau Bad Langensalza. Für Bad Langensalza bedeutete die Niederlage den Abstieg in die Bezirksliga. Den gleichen Weg musste auch die BSG Motor Hermsdorf gehen, der auch ein Sieg gegen Steinach nicht mehr helfen konnte.
Abschlusstabelle
Standorte der Mannschaften der Staffel E |
(N) | Aufsteiger aus der Bezirksliga 1979/80 |
Kreuztabelle
Die Kreuztabelle stellt die Ergebnisse aller Spiele dieser Saison dar. Die Heimmannschaft ist in der linken Spalte aufgelistet und die Gastmannschaft in der obersten Reihe.
- BSG Motor Weimar – BSG Motor Hermsdorf 7:0 (4. Spieltag); Wertung: 2:0 Punkte und 3:0 Tore für Hermsdorf
- BSG Motor Weimar – BSG Motor Steinach 7:0 (6. Spieltag); Wertung: 2:0 Punkte und 3:0 Tore für Steinach
- BSG Landbau Bad Langensalza – BSG Motor Weimar 0:1 (5. Spieltag); Wertung: 2:0 Punkte und 3:0 Tore für Bad Langensalza
In allen drei Spielen wirkte der Spieler Jürgen Albrecht unberechtigt mit. Der Ausschlag dafür war ein Wechselfehler zwischen der ASG Vorwärts Mühlhausen, bei der er während seines Ehrendienst in der NVA spielte und der BSG Motor Weimar.
Torschützenliste
Zuschauer
In 132 Spielen kamen 226.000 Zuschauer ( 1.712 pro Spiel) in die Stadien.
- Größte Zuschauerkulisse
- 5.500 BSG Glückauf Sondershausen – BSG Motor Nordhausen (22. Sp.)
- Niedrigste Zuschauerkulisse
- 300 BSG Aktivist Kali Werra Tiefenort – BSG Chemie IW Ilmenau (13. Sp.)
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Aufstiegsrunde
Zusammenfassung
Kontext
Saisonverlauf
Die BSG Energie Cottbus war in der Aufstiegsrunde die konstanteste Mannschaft (Heim/Auswärtsbilanz) und stieg verdientermaßen in die DDR-Oberliga auf. Die Überraschungsmannschaft der Liga-Staffel C BSG Chemie Buna Schkopau kam den Cottbusern am nächsten und stieg fast sensationell ins Oberhaus auf. Der 1. FC Union Berlin, als großer Favorit in die Aufstiegsrunde gegangen, scheiterte am Ende an ihrer schlechten Auswärtsbilanz (1:7 Pkt.). Am 8. Spieltag vergab man die letzte Chance auf eine sofortige Rückkehr in die Oberliga, durch eine 0:2-Niederlage bei Schkopau. Bei der BSG Schiffahrt/Hafen Rostock waren die Leistungen sehr schwankend, dennoch hatte man am letzten Spieltag die Chance mit einem Sieg in Schkopau in die Oberliga aufzusteigen. Nach einer 4:2-Niederlage trotz zweimaliger Führung, blieb am Ende der 4. Platz für die Rostocker. Die Mannschaft der BSG Motor Suhl kam nicht so richtig in Tritt und verlor schnell den Anschluss an die Aufstiegsplätze.
Abschlusstabelle
Kreuztabelle
Die Kreuztabelle stellt die Ergebnisse aller Spiele dieser Saison dar. Die Heimmannschaft ist in der linken Spalte aufgelistet und die Gastmannschaft in der obersten Reihe.
Torschützenliste
Zuschauer
In 20 Spielen kamen 143.600 Zuschauer ( 7.180 pro Spiel) in die Stadien.
- Größte Zuschauerkulisse
- 17.500 1. FC Union Berlin – BSG Energie Cottbus (1. Sp.)
- Niedrigste Zuschauerkulisse
- 1.000 BSG Motor Suhl – BSG Energie Cottbus (10. Sp.)
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Aufsteiger
Zusammenfassung
Kontext
1. | BSG Energie Cottbus |
![]() |
Rolf-Dieter Kahnt (24 Spiele / Tore –) Michael Braun (27/1) |
außerdem: Andreas Wendt (Tor 6/–); Karl-Heinz Jahn (22/1), Klaus Pohle (11/3), Udo Stimpel (4/–); Dietmar Drabow (5/1), Detlef Müller (3/1), Hartmut Schömberg (4/–); Roland Balck (9/1), Dietmar Förster (6/–), René Röder (5/2), Petrik Sander (4/1) – dazu ein Eigentor von Jank (Vorwärts Kamenz). |
2. | BSG Chemie Buna Schkopau |
![]() |
Jochen Habekuß (30 Spiele / Tore –) ![]() Gerd Koßmann (29/2) |
außerdem: Ralf Blaudschun (10/–); Stefanus Immig (6/–), Bernhard Kopf (20/4), Andreas Meyer (12/2); Waldemar Köppe (4/–), Günter Krosse (17/–), Rainer Wallek (15/1).
ohne Einsatz blieben: Peter Rath (Tor), Ingo Zänker (Tor), Frank-Peter Rosenbusch |
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Literatur
- Die neue Fußballwoche. Fuwo. Berlin (Hefte der Saison 1980–1981).
- DSFS AG Nordost (Hrsg.): DDR-Chronik 1949–1991, DDR-Fußball in Daten, Fakten und Zahlen. Band 6: 1979/80-1984/85. Berlin 2009.
- Hanns Leske: Enzyklopädie des DDR-Fußballs. Verlag Die Werkstatt, Göttingen 2007, ISBN 978-3-89533-556-3.
Weblinks
Zusammenfassung
Kontext
- Alexander Mastrogiannopoulos: East Germany 1980/81. DDR-Liga 1980/1981 [Second Level]. Rec.Sport.Soccer Statistics Foundation, 16. Oktober 2005, abgerufen am 8. Juni 2014 (englisch).
- DDR-Liga 1980/81. Das Deutsche Fußball-Archiv, abgerufen am 8. Juni 2014.
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