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Leichtathletik-Weltmeisterschaften 1997

6. Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Athen, Griechenland Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

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Die 6. Leichtathletik-Weltmeisterschaften fanden vom 1. bis 10. August 1997 in der griechischen Hauptstadt Athen statt. Die Wettkämpfe wurden im Olympiastadion ausgetragen. Es nahmen 2266 Athleten aus 200 Ländern teil.

Schnelle Fakten 6. Leichtathletik-Weltmeisterschaften, Chronik ...
Weitere Informationen Medaillenspiegel (Endstand nach 44 Entscheidungen), Platz ...
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Wettbewerbe

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Es gab diesmal keine Änderungen im für den Medaillenspiegel zählenden Wettbewerbsangebot, auch nicht für die Frauen, bei denen noch ein paar Disziplinen im WM-Programm fehlten. Erweiterungen in diesem Sinne wurden allerdings bei den kommenden Austragungen sukzessive fortgesetzt.

Für den Marathonlauf gab es für Männer und Frauen allerdings nun auch eine Teamwertung, bezeichnet als Marathoncup. Diese Wertung ging jedoch nicht in die Medaillenwertung ein. Hier waren fünf Läufer je Nation teilnahmeberechtigt, die jeweils besten drei kamen in die Wertung.

Für die Frauen gab es noch folgende Defizite im Vergleich zu den Männer-Wettbewerben.

  • Bereich Lauf:
  • Bereich Gehen:
    • Anstelle des 20-km-Gehens wurde der Wettbewerb über die Distanz von zehn Kilometern ausgetragen. 1999 wurde die Streckenlänge auf die bei den Männern schon lange üblichen 20 Kilometer angehoben.
    • Es fehlte das 50-km-Gehen, das 2017 ins Frauen-WM-Programm kam.
  • Im Bereich Sprung fehlte im Frauenprogramm weiterhin eine Disziplin:
  • Im Bereich Stoß/Wurf fehlte ebenfalls eine Disziplin:
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Neue Regel für Titelverteidiger

Erstmals bei Leichtathletik-Weltmeisterschaften kam eine neue Regel für Titelverteidiger zur Anwendung: ihnen wurde ein persönliches Startrecht eingeräumt. Das hatte zur Folge, dass aus dem Verband des jeweiligen Titelverteidigers in der betreffenden Disziplin über die Begrenzung auf drei Starter hinaus vier Teilnehmer startberechtigt sein konnten.

Sportliche Leistungen

Zusammenfassung
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Auch die sechste Austragung der Leichtathletik-Weltmeisterschaften war von einem hohen Leistungsniveau geprägt.

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Erfolgreichste Sportler

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Doping

Zusammenfassung
Kontext

Bei diesen Weltmeisterschaften gab es folgende sieben Dopingfälle:

  • Antonio Pettigrew, USA, 400 Meter, zunächst Siebter / 4 × 400 m – zunächst auf Rang eins. Er gestand, ab 1997 Dopingmittel von Angel Heredia, einem mexikanischen Händler, bezogen zu haben, darunter Erythropoetin, auch bekannt als EPO, sowie Wachstumshormone. Daraufhin wurden ihm einige Resultate aberkannt, darunter seine beiden Ergebnisse von diesen Weltmeisterschaften.[1]
  • Pascal Maran, Frankreich, 400 Meter Hürden, im Vorlauf ausgeschieden. Er wurde im Anschluss an sein Rennen überführt, mit Ephedrin gedopt zu haben, und wurde disqualifiziert.[2]
  • Daniel Plaza, Spanien, 20-km-Gehen, zunächst auf Rang zehn. Er wurde des Dopingmissbrauchs überführt und disqualifiziert. Seine Erklärung gehört in eine Hitliste der lächerlichsten Ausreden für einen positiven Dopingtest: er habe oralen Sex mit seiner schwangeren Frau gehabt, die wohl das Steroid als Schwangere auf natürliche Weise produziert und auf ihn übertragen habe.[3]
  • Oleksandr Bahatsch, Ukraine, Kugelstoßen, zunächst Weltmeister. Er wurde des Dopingmissbrauchs mit Ephedrin überführt und disqualifiziert.[2]
  • Ljubow Zioma, Russland, 800 Meter, im Halbfinale ausgeschieden. Sie wurde positiv auf Doping mit Stanozolol überführt und disqualifiziert.[4]
  • Olimpiada Iwanowa, Russland, 10-km-Gehen, zunächst Zweite. Sie wurde positiv auf Doping mit Steroiden überführt und disqualifiziert.[4]
  • Oksana Zelinskaya, Kasachstan, Dreisprung, in der Qualifikation ausgeschieden. Sie wurde im Anschluss an ihren Wettkampf überführt, mit Ephedrin gedopt zu haben, und wurde disqualifiziert.[2]
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Resultate Männer

Zusammenfassung
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100 m

Thumb
Sprintweltmeister Maurice Greene
Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Maurice Greene Vereinigte Staaten USA 09,86 CRe/WL
2 Donovan Bailey Kanada CAN 09,91
3 Tim Montgomery Vereinigte Staaten USA 09,94
4 Frank Fredericks Namibia NAM 09,95
5 Ato Boldon Trinidad und Tobago TRI 10,02
6 Davidson Ezinwa Nigeria NGR 10,10
7 Bruny Surin Kanada CAN 10,12
8 Michael Marsh Vereinigte Staaten USA 10,29

Finale: 3. August, 21:50 Uhr

Wind: +0,2 m/s

200 m

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Ato Boldon Trinidad und Tobago TRI 20,04
2 Frank Fredericks Namibia NAM 20,23
3 Claudinei da Silva Brasilien BRA 20,26
4 Iván García Kuba CUB 20,31
5 Georgios Panagiotopoulos Griechenland GRE 20,32
6 Obadele Thompson Barbados BAR 20,37
7 Jon Drummond Vereinigte Staaten USA 20,44
8 Patrick Stevens Belgien BEL 20,44

Finale: 8. August, 19:20 Uhr

Wind: +2,3 m/s

400 m

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Michael Johnson Vereinigte Staaten USA 44,12
2 Davis Kamoga Uganda UGA 44,37 NR
3 Tyree Washington Vereinigte Staaten USA 44,39
4 Mark Richardson Vereinigtes Konigreich GBR 44,47
5 Jerome Young Vereinigte Staaten USA 44,51
6 Iwan Thomas Vereinigtes Konigreich GBR 44,52
7 Jamie Baulch Vereinigtes Konigreich GBR 45,22
DOP Antonio Pettigrew Vereinigte Staaten USA

Finale: 5. August, 20:40 Uhr

In diesem Wettbewerb gab es einen Dopingfall:
Der zunächst siebtplatzierte US-Amerikaner Antonio Pettigrew gestand, ab 1997 Dopingmittel von Angel Heredia, einem mexikanischen Händler, bezogen zu haben, darunter Erythropoetin, auch bekannt als EPO, sowie Wachstumshormone. Daraufhin wurden ihm einige Resultate aberkannt, darunter sein siebter Platz über 400 Meter sowie sein Sieg mit der US-amerikanischen 4-mal-400-Meter-Staffel bei diesen Weltmeisterschaften.[1]

800 m

Thumb
Erneuter Sieg für Titelverteidiger Wilson Kipketer
Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Wilson Kipketer Danemark DEN 1:43,38
2 Norberto Téllez Kuba CUB 1:44,00
3 Rich Kenah Vereinigte Staaten USA 1:44,25
4 Patrick Konchellah Kenia KEN 1:44,26
5 Vebjørn Rodal Norwegen NOR 1:44,53
6 Marko Koers Niederlande NED 1:44,85
7 Patrick Ndururi Kenia KEN 1:45,24
8 Mark Everett Vereinigte Staaten USA 1:49,02

Finale: 8. August, 19:40 Uhr

1500 m

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Hicham El Guerrouj Marokko MAR 3:35,83
2 Fermín Cacho Spanien ESP 3:36,63
3 Reyes Estévez Spanien ESP 3:37,26
4 Noureddine Morceli Algerien ALG 3:37,37
5 Alí Hakimi Tunesien TUN 3:37,51
6 Mohamed Suleiman Katar QAT 3:37,53
7 Graham Hood Kanada CAN 3:37,55
8 Robert Kiplagat Andersen Danemark DEN 3:37,66

Finale: 6. August, 20:15 Uhr

5000 m

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Daniel Komen Kenia KEN 13:07,38
2 Khalid Boulami Marokko MAR 13:09,34
3 Tom Nyariki Kenia KEN 13:11,09
4 Ismaïl Sghyr Marokko MAR 13:17,45
5 Dieter Baumann Deutschland GER 13:17,64
6 Bob Kennedy Vereinigte Staaten USA 13:19,45
7 El Hassan Lahssini Marokko MAR 13:20,52
8 Enrique Molina Spanien ESP 13:24,54

Finale: 10. August, 19:25 Uhr

10.000 m

Thumb
Der nächste Sieg für den in diesen Jahren dominierenden Haile Gebrselassie
Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Haile Gebrselassie Athiopien 1996 ETH 27:24,58
2 Paul Tergat Kenia KEN 27:25,62
3 Salah Hissou Marokko MAR 27:28,67
4 Paul Koech Kenia KEN 27:30,39
5 Assefa Mezgebu Athiopien 1996 ETH 27:32,48
6 Domingos Castro Portugal POR 27:36,52
7 Habte Jifar Athiopien 1996 ETH 28:00,29
8 Julio Rey Spanien ESP 28:07,06

Finale: 6. August, 20:35 Uhr

Marathon

Platz Athlet Land Zeit (h)
1 Abel Antón Spanien ESP 2:13:16
2 Martín Fiz Spanien ESP 2:13:21
3 Steve Moneghetti Australien AUS 2:14:16
4 Danilo Goffi Italien ITA 2:14:47
5 Luíz Antônio dos Santos Brasilien BRA 2:15:31
6 Fabián Roncero Spanien ESP 2:16:53
7 Giacomo Leone Italien ITA 2:17:16
8 Azzedine Sakhri Algerien ALG 2:17:44

Datum: 10. August, 08:05 Uhr

Marathon-Cup

Weitere Informationen Platz, Land ...

Datum: 10. August, 08:05 Uhr

Im Marathonlauf gab es zusätzlich auch eine Teamwertung. Es waren fünf Läufer je Nation zugelassen, für die Wertung wurden die Zeiten der jeweils besten drei addiert. Der Wettbewerb zählte allerdings nicht zum offiziellen Medaillenspiegel.

110 m Hürden

Thumb
Weltmeister Allen Johnson blieb als einziger Finalist unter 13 Sekunden
Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Allen Johnson Vereinigte Staaten USA 12,93 WL
2 Colin Jackson Vereinigtes Konigreich GBR 13,05
3 Igor Kováč Slowakei SVK 13,18
4 Florian Schwarthoff Deutschland GER 13,20
5 Dan Philibert Frankreich FRA 13,26
6 Terry Reese Vereinigte Staaten USA 13,30
7 Mark Crear Vereinigte Staaten USA 13,55
DNS Artur Kohutek Polen POL

Finale: 7. August, 21:15 Uhr

Wind: ±0,0 m/s

400 m Hürden

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Stéphane Diagana Frankreich FRA 47,70 WL
2 Llewellyn Herbert Sudafrika RSA 47,86 NR
3 Bryan Bronson Vereinigte Staaten USA 47,88
4 Fabrizio Mori Italien ITA 48,05 NR
5 Samuel Matete Sambia ZAM 48,11
6 Ruslan Maschtschenko Russland RUS 48,62
7 Dinsdale Morgan Jamaika JAM 49,06
8 Jiří Mužík Tschechien CZE 49,51

Finale: 4. August, 21:10 Uhr

In diesem Wettbewerb gab es einen Dopingfall:
Der Franzose Pascal Maran, der im Vorlauf ausgeschieden war, wurde im Anschluss an sein Rennen überführt, mit Ephedrin gedopt zu haben, und wurde disqualifiziert.[2]

3000 m Hindernis

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Wilson Boit Kipketer Kenia KEN 8:05,84
2 Moses Kiptanui Kenia KEN 8:06,04
3 Bernard Barmasai Kenia KEN 8:06,04
4 Saad Shaddad Al-Asmari Saudi-Arabien KSA 8:13,87
5 Hicham Bouaouiche Marokko MAR 8:14,04
6 Mark Croghan Vereinigte Staaten USA 8:14,09
7 Jim Svenøy Norwegen NOR 8:14,80 NR
8 Angelo Carosi Italien ITA 8:16,01

Finale: 6. August, 19:30 Uhr

4 × 100 m Staffel

Weitere Informationen Land, Athleten ...

Finale: 10. August, 19:55 Uhr

4 × 400 m Staffel

Weitere Informationen Land, Athleten ...

Finale: 10. August, 20:50 Uhr

In diesem Wettbewerb gab es einen Dopingfall:
Der US-Amerikaner Antonio Pettigrew gestand, ab 1997 Dopingmittel von Angel Heredia, einem mexikanischen Händler, bezogen zu haben, darunter Erythropoetin, auch bekannt als EPO, sowie Wachstumshormone. Daraufhin wurden ihm einige Resultate aberkannt, darunter seine Goldmedaille über 4 × 400 m mit der US-Staffel.[1]

20 km Gehen

Platz Athlet Land Zeit (h)
1 Daniel García Mexiko MEX 1:21:43
2 Michail Schtschennikow Russland RUS 1:21:53
3 Michail Chmelnizki Belarus 1995 BLR 1:22:01
4 Yu Guohui China Volksrepublik CHN 1:22:57
5 Li Zewen China Volksrepublik CHN 1:23:03
6 Jauhen Missjulja Belarus 1995 BLR 1:23:10
7 Michele Didoni Italien ITA 1:23:14
8 Giovanni De Benedictis Italien ITA 1:23:33

Datum: 2. August, 19:20 Uhr

Der Wettbewerb wurde von einem Dopingfall überschattet:
Der zunächst zehntplatzierte spanische Olympiasieger von 1992 Daniel Plaza wurde des Dopingmissbrauchs überführt und disqualifiziert. Seine Erklärung gehört in eine Hitliste der lächerlichsten Ausreden für einen positiven Dopingtest: er habe oralen Sex mit seiner schwangeren Frau gehabt, die wohl das Steroid als Schwangere auf natürliche Weise produziert und auf ihn übertragen habe.[3]

50 km Gehen

Platz Athlet Land Zeit (h)
1 Robert Korzeniowski Polen POL 3:44:46
2 Jesús Ángel García Spanien ESP 3:44:59
3 Miguel Ángel Rodríguez Mexiko MEX 3:48:30
4 Oleg Ischutkin Russland RUS 3:50:04
5 Tomasz Lipíec Polen POL 3:50:14
6 Fumio Imamura Japan 1870Japan JPN 3:50:27 NBL
7 Sylvain Caudron Frankreich FRA 3:51:17
8 Arturo Di Mezza Italien ITA 3:51:33

Datum: 7. August, 07:00 Uhr

Hochsprung

Platz Athlet Land Höhe (m)
1 Javier Sotomayor Kuba CUB 2,37 WL
2 Artur Partyka Polen POL 2,35
3 Tim Forsyth Australien AUS 2,35
4 Steinar Hoen Norwegen NOR 2,32
Dalton Grant Vereinigtes Konigreich GBR 2,32
6 Lambros Papakostas Griechenland GRE 2,32
7 Konstantin Matusevich Israel ISR 2,29
8 Lee Jin-taek Korea Sud KOR 2,29

Finale: 6. August, 18:10 Uhr

Stabhochsprung

Platz Athlet Land Höhe (m)
1 Serhij Bubka Ukraine UKR 6,01 CR
2 Maxim Tarassow Russland RUS 5,96
3 Dean Starkey Vereinigte Staaten USA 5,91
4 Tim Lobinger Deutschland GER 5,80
5 Nick Buckfield Vereinigtes Konigreich GBR 5,70
6 Pat Manson Vereinigte Staaten USA 5,70
7 Wadim Strogaljew Russland RUS 5,70
8 Jewgeni Smirjagin Russland RUS 5,70

Finale: 10. August, 17:30 Uhr

Serhij Bubka gewann bei den sechsten Leichtathletik-Weltmeisterschaften seinen sechsten Titel in Folge.

Weitsprung

Thumb
Mit Iván Pedroso siegte der dominierende Weitspringer dieser Jahre
Platz Athlet Land Weite (m)
1 Iván Pedroso Kuba CUB 8,42
2 Erick Walder Vereinigte Staaten USA 8,38
3 Kirill Sossunow Russland RUS 8,18
4 James Beckford Jamaika JAM 8,14
5 Nélson Carlos Ferreira Brasilien BRA 8,04
6 Aljaksandr Hlawazki Belarus 1995 BLR 8,03
7 Tidiane Touré Cheikh Senegal SEN 7,98
8 Kevin Dilworth Vereinigte Staaten USA 7,88

Finale: 5. August, 19:00 Uhr

Dreisprung

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Yoelbi Quesada Kuba CUB 17,85 WL
2 Jonathan Edwards Vereinigtes Konigreich GBR 17,69
3 Aliecer Urrutia Kuba CUB 17,64
4 Denis Kapustin Russland RUS 17,59
5 Brian Wellman Bermuda 1910 BER 17,22
6 Jérôme Romain Dominica DMA 17,17
7 Christos Meletoglou Griechenland GRE 17,12 NR
8 Andrew Owusu Ghana GHA 17,11

Finale: 8. August, 18:45 Uhr

Kugelstoßen

Platz Athlet Land Weite (m)
1 John Godina Vereinigte Staaten USA 21,44
2 Oliver-Sven Buder Deutschland GER 21,24
3 Cottrell J. Hunter Vereinigte Staaten USA 20,33
4 Jurij Bilonoh Ukraine UKR 20,26
5 Mika Halvari Finnland FIN 20,13
6 Roman Wirastjuk Ukraine UKR 20,12
7 Kevin Toth Vereinigte Staaten USA 20,02
8 Michael Mertens Deutschland GER 19,91

Finale: 2. August, 19:10 Uhr

Im Kugelstoßen gab es einen Dopingfall:
Der zunächst als Weltmeister ausgerufene Ukrainer Oleksandr Bahatsch wurde des Dopingmissbrauchs mit Ephedrin überführt und disqualifiziert.[2]

Diskuswurf

Thumb
Lars Riedel errang seinen vierten WM-Titel in Folge
Platz Athlet Land Weite (m)
1 Lars Riedel Deutschland GER 68,54
2 Virgilijus Alekna Litauen 1989 LTU 66,70
3 Jürgen Schult Deutschland GER 66,14
4 Uladsimir Dubrouschtschyk Belarus 1995 BLR 66,12
5 John Godina Vereinigte Staaten USA 65,40
6 Andreas Seelig Deutschland GER 64,48
7 Adam Setliff Vereinigte Staaten USA 63,44
8 Robert Weir Vereinigtes Konigreich GBR 63,06

Finale: 10. August, 18:00 Uhr

Hammerwurf

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Heinz Weis Deutschland GER 81,78
2 Andrij Skwaruk Ukraine UKR 81,46
3 Wassili Sidorenko Russland RUS 80,76
4 Balázs Kiss Ungarn HUN 79,96
5 Ihar Astapkowitsch Belarus 1995 BLR 79,70
6 Ilja Konowalow Russland RUS 78,68
7 Wadim Chersonzew Russland RUS 77,42
8 Oleksandr Krykun Ukraine UKR 77,14

Finale: 3. August, 17:30 Uhr

Speerwurf

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Marius Corbett Sudafrika RSA 88,40 AF
2 Steve Backley Vereinigtes Konigreich GBR 86,80
3 Konstandinos Gatsioudis Griechenland GRE 86,64
4 Mick Hill Vereinigtes Konigreich GBR 86,54
5 Sergei Makarow Russland RUS 86,32
6 Boris Henry Deutschland GER 84,54
7 Emeterio González Kuba CUB 83,56 NR
8 Aki Parviainen Finnland FIN 82,80

Finale: 5. August, 18:40 Uhr

Zehnkampf

Platz Athlet Land Punkte
1 Tomáš Dvořák Tschechien CZE 8837 CR
2 Eduard Hämäläinen Finnland FIN 8730 NR
3 Frank Busemann Deutschland GER 8652
4 Steve Fritz Vereinigte Staaten USA 8463
5 Ramil Ganijew Usbekistan UZB 8445 AS
6 Erki Nool Estland EST 8413
7 Stefan Schmid Deutschland GER 8360
8 Mike Smith Kanada CAN 8307

Datum: 5. und 6. August

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Resultate Frauen

Zusammenfassung
Kontext

100 m

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Finale: 3. August, 21:35 Uhr

Wind: +0,4 m/s

200 m

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Finale: 8. August, 19:05 Uhr

Wind: −0,7 m/s

400 m

Thumb
Cathy Freeman – Weltmeisterin mit einem Vorsprung von zwei Hundertstelsekunden
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Finale: 4. August, 20:05 Uhr

800 m

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Finale: 9. August, 18:10 Uhr

Im 800-Meter-Lauf gab es einen Dopingfall:
Die im Halbfinale ausgeschiedene Russin Ljubow Zioma wurde positiv auf Doping mit Stanozolol überführt und disqualifiziert.[4]

1500 m

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Finale: 5. August, 19:40 Uhr

5000 m

Thumb
Weltmeisterin Gabriela Szabo stockte ihre Medaillensammlung weiter auf
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Finale: 9. August, 20:30 Uhr

10.000 m

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Finale: 5. August, 19:55 Uhr

Marathon

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Datum: 9. August, 08:05 Uhr

Marathon-Cup

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Datum: 10. August, 08:05 Uhr

Im Marathonlauf gab es zusätzlich auch eine Teamwertung. Es waren fünf Läuferinnen je Nation zugelassen, für die Wertung wurden die Zeiten der jeweils besten drei addiert. Der Wettbewerb zählte allerdings nicht zum offiziellen Medaillenspiegel.

100 m Hürden

Weitere Informationen Athletin, Land ...

Finale: 10. August, 20:35 Uhr

Wind: −0,3 m/s

400 m Hürden

Thumb
Nezha Bidouane siegte mit Afrikarekord
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Finale: 8. August, 20:00 Uhr

4 × 100 m Staffel

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Finale: 9. August, 21:10 Uhr

4 × 400 m Staffel

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Finale: 10. August, 20:15 Uhr

10 km Gehen

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Datum: 7. August, 18:00 Uhr

Der Gehwettbewerb war von einem Dopingfall überschattet:
Die Russin Olimpiada Iwanowa, zunächst Silbermedaillengewinnerin, wurde positiv auf Doping mit Steroiden überführt und disqualifiziert.[4]

Hochsprung

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Finale: 10. August, 18:00 Uhr

Nachdem die Sprunghöhe von 1,99 m von niemanden mit den regulären drei Versuchen übersprungen werden konnte, gingen die jetzt im Wettkampf bis 1,96 m ohne Fehlversuche gleichauf liegenden Hanne Haugland, Olga Kaliturina und Inha Babakowa in ein Stechen. Als einzige übersprang dabei Hanne Haugland die nochmals aufgelegten 1,99 m und war damit Weltmeisterin. Olga Kaliturina und Inha Babakowa belegten gemeinsam Platz zwei. Julija Ljachowa kam nach der korrekt angewendeten Fehlversuchsregel mit ebenfalls übersprungenen 1,96 m auf den undankbaren vierten Platz. Sie hatte die letzte Höhe erst im dritten Anlauf geschafft.

Weitsprung

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Finale: 9. August, 18:25 Uhr

Thumb
Nach Olympiabronze bei 1996 gab es nun WM-Gold für Šárka Kašpárková

Dreisprung

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Finale: 4. August, 19:30 Uhr

In diesem Wettbewerb gab es einen Dopingfall:
Die in der Qualifikation ausgeschiedene Kasachin Oksana Zelinskaya wurde im Anschluss an ihren Wettkampf überführt, mit Ephedrin gedopt zu haben, und wurde disqualifiziert.[2]

Kugelstoßen

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Finale: 7. August, 18:30 Uhr

Diskuswurf

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Finale: 7. August, 18:10 Uhr

Speerwurf

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Finale: 9. August, 19:10 Uhr

Siebenkampf

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Datum: 3. und 4. August

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Einzelnachweise

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