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Jonathan Sacoor

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Jonathan Sacoor Leichtathletik


Jonathan Sacoor (l.) in Berlin 2018

Nation BelgienBelgien Belgien
Geburtstag 1. September 1999 (21 Jahre)
Karriere
Disziplin 400-Meter-Lauf
Bestleistung 45,03 s
Verein Olympic Essenbeek Halle
Trainer Jean-Marie Bras, Jacques Borlée
Status aktiv
Medaillenspiegel
Weltmeisterschaften 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
Hallenweltmeisterschaften 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
Europameisterschaften 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
U20-Weltmeisterschaften 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
U20-Europameisterschaften 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
 Weltmeisterschaften
Bronze Doha 2019 4 × 400 m
 Hallenweltmeisterschaften
Bronze Birmingham 2018 4 × 400 m
 Europameisterschaften
Gold Berlin 2018 4 × 400 m
 U20-Weltmeisterschaften
Gold Tampere 2018 400 m
 U20-Europameisterschaften
Bronze Grosseto 2017 400 m
letzte Änderung: 31. Mai 2020

Jonathan Sacoor (* 1. September 1999) ist ein belgischer Sprinter, der sich auf den 400-Meter-Lauf spezialisiert hat.

Sportliche Laufbahn

Erste internationale Erfahrungen sammelte Jonathan Sacoor im Jahr 2015, als er beim Europäischen Olympischen Jugendfestival (EYOF) in Tiflis in 49,86 s den sechsten Platz belegte. Im Jahr darauf erreichte er bei den erstmals ausgetragenen Jugendeuropameisterschaften ebendort in 47,71 s Rang vier und 2017 gewann er bei den U20-Europameisterschaften in Grosseto in 46,23 s die Bronzemedaille. 2018 wurde er belgischer Hallenmeister und erhielt daher einen Startplatz in der belgischen 4-mal-400-Meter-Staffel für die Hallenweltmeisterschaften in Birmingham, bei denen er in 3:02,51 min die Bronzemedaille hinter den Teams aus Polen und den Vereinigten Staaten gewann. Während der Freiluftsaison siegte Sacoor bei den U20-Weltmeisterschaften in Tampere in 45,03 s und stellte dort auch einen neuen U20-Landesrekord auf. Zudem belegte er mit der Staffel in 3:07,05 min Rang fünf.[1] Im August startete er mit der Staffel bei den Europameisterschaften in Berlin und siegte dort in 2:59,47 min. Bei den IAAF World Relays 2019 in Yokohama gelangte er mit der Männerstaffel in 3:02,70 min auf den Bronzerang hinter den Mannschaften aus Trinidad und Tobago und Jamaika, während er mit der gemischten Staffel in 3:25,74 min Rang acht belegte. Anschließend startete er bei den U23-Europameisterschaften in Gävle nur mit der Staffel, konnte das Rennen im Finale aber nicht beenden. Jedoch qualifizierte er sich über 400 Meter für die Weltmeisterschaften in Doha und gelangte dort bis in das Halbfinale, in dem er seine Bestleistung von 45,03 s egalisierte und damit ausschied. Mit der Staffel erreichte er das Finale und gewann dort in 2:58,78 min hinter den Teams aus den Vereinigten Staaten und Jamaika die Bronzemedaille.

2019 wurde Sacoor belgischer Meister im 400-Meter-Lauf im Freien sowie 2018 in der Halle.

Persönliche Bestleistungen

  • 400 Meter: 45,03 s, 13. Juli 2018 in Tampere
    • 400 Meter (Halle): 46,95 s, 17. Februar 2018 in Gent

Einzelnachweise

  1. Steven Mills: Sacoor taking patient approach in following footsteps of his idols (englisch) IAAF. 25. Juli 2018. Abgerufen am 31. Mai 2020.
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