Düsseldorf [ˈdʏsl̩ˌdɔʁf]  ist die Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens und der Behördensitz des Regierungsbezirks Düsseldorf. Die kreisfreie Stadt am Rhein ist mit 619.477 Einwohnern am 31. Dezember 2021 hinter Köln die zweitgrößte Stadt des Bundeslandes.[2] Die Stadt ist hinsichtlich der Einwohnerzahl die siebtgrößte Stadt in Deutschland. Düsseldorf ist Teil der Metropolregion Rhein-Ruhr mit rund 10,2 Millionen Einwohnern und der Metropolregion Rheinland mit 8,7 Millionen Einwohnern. Die Stadt liegt im Kern des zentralen europäischen Wirtschaftsraumes.

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Wappen Deutschlandkarte

Basisdaten
Bundesland:Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Düsseldorf
Höhe: 38 m ü. NHN
Fläche: 217,41 km2
Einwohner: 619.477 (31. Dez. 2021)[1]
Bevölkerungsdichte: 2849 Einwohner je km2
Postleitzahlen: 40210–40629
Vorwahlen: 0211, 0203, 02104
Kfz-Kennzeichen: D
Gemeindeschlüssel: 05 1 11 000
Stadtgliederung: 10 Stadtbezirke
mit 50 Stadtteilen
Adresse der
Stadtverwaltung:
Marktplatz 2
40213 Düsseldorf
Website: www.duesseldorf.de
Oberbürgermeister: Stephan Keller (CDU)
Lage der Landeshauptstadt Düsseldorf in Nordrhein-Westfalen und im Regierungsbezirk Düsseldorf
Karte
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Logo der Landeshauptstadt Düsseldorf
Stadtpanorama Düsseldorfs mit Blick gen Süden mit dem Rhein und (von links) dem Kirchturm St. Lambertus, Mannesmann-Hochhaus und dem Rheinturm sowie der Rheinkniebrücke
Düsseldorf, Blick nach Westen mit dem Rhein sowie der Rheinkniebrücke (links) und Oberkasseler Brücke (mittig)
Düsseldorf am Rhein mit Altstadt und Hafen, rechts der Rheinturm
Panoramablick auf Düsseldorf von der gegenüberliegenden Rheinseite mit dem Rheinturm

Im Jahr 1288 erhielt der Ort an der Mündung des Flüsschens Düssel in den Rhein das Stadtrecht. Vom Ende des 14. Jahrhunderts bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts war die Stadt Regierungssitz von Ländern des Heiligen Römischen Reichs und des Rheinbundes: des Herzogtums Berg, der Herzogtümer Jülich-Berg und Jülich-Kleve-Berg sowie des Großherzogtums Berg, von 1690 bis 1716 auch Residenz des Pfalzgrafen und Kurfürsten Johann Wilhelm von der Pfalz. Seit 1815 preußisch wurde sie 1816 Sitz des Regierungsbezirks Düsseldorf. Von 1824 bis 1932 war die Stadt der Parlamentssitz der Rheinprovinz. Im Kaiserreich entwickelte sich Düsseldorf im Zuge der Hochindustrialisierung in Deutschland zum „Schreibtisch des Ruhrgebiets“ und wurde mit dem Überschreiten der Marke von 100.000 Einwohnern im Jahr 1882 zur Großstadt.

Die Rheinmetropole gehört zu den fünf wichtigsten, international stark verflochtenen Wirtschaftszentren Deutschlands.[3][4][5][6] Düsseldorf ist eine Messestadt und Sitz vieler börsennotierter Unternehmen, darunter der im DAX notierte Konzern Henkel. Zudem ist sie der umsatzstärkste deutsche Standort für Wirtschaftsprüfung, Unternehmensberatung[7] und Kleidermode[8] sowie ein wichtiger Finanz- und Börsenplatz.[9][10][11] Auch ist sie ein führender Standort des Kunsthandels in Deutschland.[12]

Düsseldorf besitzt mehrere Rheinhäfen. Sein Flughafen ist das interkontinentale Drehkreuz Nordrhein-Westfalens. Die Stadt ist des Weiteren Sitz von 22 Hochschulen, darunter die Kunstakademie Düsseldorf und die Heinrich-Heine-Universität.[13] Überregionale Bekanntheit genießt Düsseldorf außerdem durch seine Altstadt („längste Theke der Welt“), seinen Einkaufsboulevard Königsallee („Kö“), seinen Düsseldorfer Karneval, den Fußballverein Fortuna Düsseldorf und den Eishockeyverein Düsseldorfer EG. Weitere Anziehungspunkte sind zahlreiche Museen und Galerien sowie die Rheinuferpromenade und der moderne Medienhafen. Das Stadtbild wird auch durch zahlreiche Hochhäuser und Kirchtürme, den 240 Meter hohen Rheinturm, viele Baudenkmäler und sieben Rheinbrücken geprägt. Düsseldorf hat eine große Anzahl ostasiatischer Einwohner, darunter die japanische Gemeinde mit über 8400 Einwohnern,[14][15] welche die größte japanische Gemeinde Deutschlands und die einzige Japantown in Deutschland bildet.[16]

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