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Sachsen

Land der Bundesrepublik Deutschland / aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Sachsen ([zaksn̩], Abkürzung SN; amtlich Freistaat Sachsen; obersorbisch Swobodny stat Sakska) ist ein Land im Osten der Bundesrepublik Deutschland. Mit mehr als vier Millionen Einwohnern ist Sachsen nach Bevölkerung das siebtgrößte, mit einer Fläche von rund 18.450 Quadratkilometern das zehntgrößte Bundesland und nimmt damit eine mittlere Stelle unter den 16 deutschen Ländern ein. Die Landeshauptstadt ist Dresden, die bevölkerungsreichste Stadt hingegen Leipzig als Zentrum der länderübergreifenden Metropolregion Mitteldeutschland, dritte Großstadt des Bundeslandes und zugleich viertgrößte Stadt Ostdeutschlands ist Chemnitz.

Quick facts: Freistaat Sachsen Swobodny stat Sakska (obers...
Freistaat Sachsen
Swobodny stat Sakska (obersorbisch)
Flagge Sachsens
Landesflagge
BremenBremenBornholm (zu Dänemark)Helgoland (zu Schleswig Holstein)
Karte
Landeswappen Sachsens
Landeswappen
Basisdaten
Sprache Deutsch und Obersorbisch[1]
Landeshauptstadt Dresden
Staatsform parlamentarische Republik, teilsouveräner Gliedstaat eines Bundesstaates
Fläche 18.449,9[2] km²
Gründung 10. November 1918
3. Oktober 1990 (Wiedergründung)
ISO 3166-2 DE-SN
Website www.sachsen.de
Bevölkerung
Einwohnerzahl 4.043.002 (31. Dezember 2021)[3]
Bevölkerungsdichte 219 Einwohner pro km²
Wirtschaft
Bruttoinlandsprodukt (nominal) 134,511 Mrd. EUR (8.) (2021)[4]
Schulden 5,552 Mrd. Euro (31. März 2022)[5]
Arbeitslosenquote 6,2 % (Januar 2023)[6]
Politik
Regierungschef Ministerpräsident
Michael Kretschmer (CDU)
Landtagspräsident Landtagspräsident
Matthias Rößler (CDU)
Regierende Parteien CDU, Grüne und SPD
Sitzverteilung des 7. Landtags:
      
Sitzverteilung im Landesparlament Von 119 Sitzen entfallen auf:

Regierung (67)

  • CDU 45
  • Grüne 12
  • SPD 10
  • Opposition (52)
  • AfD 35
  • Linke 14
  • Fraktionslose 3[7]
  • Letzte Wahl 1. September 2019
    Nächste Wahl voraussichtlich 2024
    Stimmen im Bundesrat 4
    Landschaften Sachsens
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    Der Freistaat hat im Süden Anteil an mehreren Mittelgebirgen wie dem Erzgebirge, Elbsandsteingebirge und dem Lausitzer Bergland. Im Norden bestimmt Flachland wie etwa die Leipziger Tieflandsbucht und die nördliche Oberlausitz, in der Mitte prägt Hügelland als charakteristische Landform das Landschaftsbild.

    Seine staatsrechtliche Ordnung beruht auf der Verfassung des Freistaates Sachsen. Die Bezeichnung Freistaat trägt Sachsen seit 1918 mit der Ausrufung als Republik und dem damit verbundenen Ende des Königreiches Sachsen. Nach der Auflösung der Länder im Gebiet der DDR im Jahr 1952 wurde Sachsen am 3. Oktober 1990 als Bundesland wiedergegründet und hat wie bereits als Land der Weimarer Republik per Landesverfassung die Bezeichnung als Freistaat angenommen.

    Der Freistaat Sachsen gliedert sich seit der Kreisreform 2008 in zehn Landkreise und drei kreisfreie Städte. Nachbarländer innerhalb Deutschlands sind Bayern im Südwesten, Thüringen im Westen, Sachsen-Anhalt im Nordwesten sowie Brandenburg im Norden. Im Osten grenzt es an die Republik Polen, im Süden an die Tschechische Republik.